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Bochum: Standort für den Gesundheitscampus

Luftbild: Standort Gesundheitscampus Areal

Zum integrativen Konzept des Gesundheitscampus gehört auch der BioMedizinPark Bochum - eine kommunale Ansiedlungsfläche für gesundheitswirtschaftliche Unternehmen gegenüber der Zufahrt zum Gesundheitscampus im engeren lokalen Sinne.

Die Grundsteinlegung eines Interimsgebäudes am 24. Februar 2011 war ein weiterer Meilenstein für die Realisierung des Gesundheitscampus am Standort Bochum.  Bereits im September 2011 konnten erste Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Räumlichkeiten beziehen.

Mit dem Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG.NRW) und seinem Direktor Arndt Winterer ist inzwischen seit Januar 2012 ein Ansprechpartner für die Realisierung des Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen direkt vor Ort. Weitere Gebäude sind inzwischen errichtet und bezogen worden.

Auf dem Campus-Areal in Bochum wird die Verzahnung von Gesundheitspolitik mit Wissenschaft, Forschung und Lehre einerseits und Wirtschaftsförderung andererseits mit Leben gefüllt. Der Leitidee "Stärkung des Politikfeldes Gesundheit" und dem Ziel einer "Balance zwischen regionaler und landesweiter Vernetzung" folgend wird hier an der Erkennung, Bündelung und dem Ausbau der Kompetenzen des Landes auf dem Gesundheitssektor gearbeitet. Die Prinzipien des Gender Mainstreaming und Erfordernisse, die sich aus der Entwicklung des demografischen Wandels ergeben, werden dabei durchgängig berücksichtigt. Neben existierenden und neu zu schaffenden Gesundheitseinrichtungen werden auch Forschungsinstitute und Unternehmen der Gesundheitswirtschaft angesiedelt. Kooperationen und gemeinsame Projekte mit Unternehmen und Institutionen werden so angestoßen und begleitet.

Für die Realisierung des Gesundheitscampus hat die Stadt Bochum in Abstimmung mit dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen und der Entwicklungsgesellschaft Ruhr-Bochum (EGR) einen Standort in unmittelbarer Nähe zur Ruhr-Universität Bochum angeboten. Der Gesundheitscampus-Nord hat eine Größe von ca. 48.500 m². Auf dem unmittelbar benachbarten Grundstück befindet sich ist die sportwissenschaftliche Fakultät der Ruhr-Universität Bochum (RUB). Auf diesem nördlichen Campusteil werden Instituts- und Verwaltungseinheiten, Büros, Seminarräume und Hörsäle ebenso untergebracht wie eine Mensa, eine Bibliothek und ein zentrales Veranstaltungszentrum. Zu den künftig dort vertretenen Institutionen gehört unter anderem die bundesweit erste öffentlich-rechtliche Hochschule für Gesundheit (hsg) in staatlicher Trägerschaft. Zusammen mit vielen weiteren Partnern wird die Idee des Gesundheitscampus mit Leben gefüllt. Informationen zu den Partnern sind unter  www.gc.nrw.de zu finden.

Der Gesundheitscampus-Süd hat eine Größe von rund 55.000 Quadratmeter. Dieser südliche Campusteil gehört ebenfalls zum integrativen Campuskonzept und bietet Ansiedlungsflächen für Unternehmen der Gesundheitswirtschaft. Die Vermarktung läuft unter der Regie der Wirtschaftsförderung der Stadt Bochum und der EGR Bochum.

Systematische Vernetzung wird im Sinne der Campusentwicklung als Instrument und als wesentliche Grundlage für den Aufbau strategischer Partnerschaften angesehen. Die unterschiedlichen Akteurinnen und Akteure aus dem selbstverwalteten Gesundheitswesen und angrenzender Bereiche, der Forschung, Wissenschaft und Wirtschaft sollen vernetzt und damit ein koordiniertes und kooperatives Miteinander geformt werden. Der Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in eine praktische Umsetzungsebene steht hier im Mittelpunkt des Interesses in den Themenfeldern Gesundheitswirtschaft, Versorgung sowie Prävention und Gesundheitsförderung. Aus diesem Grund werden aktuelle Entwicklungen kontinuierlich auf ihre Praxistauglichkeit und Nachhaltigkeit - beispielsweise durch die Implementierung in die Regelstrukturen - hin beobachtet. Die Bildung von thematischen Schwerpunkten, wie auch die Zusammenarbeit mit "Netzwerkknoten" wie beispielsweise "Bildung und Gesundheit", dem Patientenbeauftragten oder des "Kompetenzzentrums Frauen und Gesundheit" auf dem Gesundheitscampus zählen zu den Besonderheiten der Campusentwicklung.

Vor Ort in Bochum sind wegen der räumlichen Nähe auch neue und vorteilhafte Kooperationen mit der Ruhr-Universität Bochum oder dem BioMedizinZentrum Bochum zu erwarten. Der Kontakt zu Organisationen, Institutionen, Dienstleistungs- und produzierenden Unternehmen, von wissenschaftlich, lehrenden, gemeinnützigen sowie kommerziellen Interessentinnen und Interessenten zur Ansiedlung auf dem Gelände fällt in dieses Aufgabenfeld. Ziel ist der Aufbau von vertrauensvollen Partnerschaften, die zu gemeinsamen Zielen und Visionen, Kooperationsmaßnahmen bis hin zur Ansiedlung auf dem Gesundheitscampus führen.